Besser schlafen — zehn Dinge, die helfen
Das sind Alltagsgewohnheiten, keine Behandlung. Vieles davon kostet nichts und wirkt schneller als jedes Produkt — auch unseres.
1. Immer zur gleichen Zeit aufstehen
Auch am Wochenende. Die Aufstehzeit steuert den Rhythmus stärker als die Einschlafzeit.
2. Morgens raus ans Tageslicht
Zehn Minuten draußen wirken auf den Rhythmus stärker als jede Deckenlampe.
3. Das Schlafzimmer kühler halten als den Rest der Wohnung
Für die meisten liegt der angenehme Bereich zwischen 16 und 19 Grad.
4. Koffein hat eine lange Halbwertszeit
Der Espresso um 16 Uhr wirkt um Mitternacht noch nach — auch wenn du es nicht merkst.
5. Alkohol macht müde, aber nicht ausgeruht
Er verkürzt das Einschlafen und zerstückelt die zweite Nachthälfte.
6. Das Bett ist zum Schlafen da
Nicht zum Arbeiten, nicht zum Fernsehen. Der Kopf lernt Orte.
7. Wenn du nach zwanzig Minuten wach liegst, steh auf
Etwas Ruhiges bei gedämpftem Licht, dann zurück. Liegenbleiben und sich ärgern trainiert das Wachliegen.
8. Licht am Abend runterfahren, nicht nur den Bildschirm
Eine Stehlampe statt der Deckenleuchte macht mehr aus als der Nachtmodus am Handy.
9. Die letzte große Mahlzeit ein paar Stunden vor dem Zubettgehen
Verdauung und Tiefschlaf konkurrieren.
10. Prüf die Höhe deines Kissens
Leg dich auf die Seite und schau, ob Kopf, Nacken und Wirbelsäule eine gerade Linie bilden. Falls nicht, liegt es meistens an der Höhe — und selten an der Weichheit.
Wer über längere Zeit schlecht schläft, sollte das mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen und nicht mit einem Kissenhersteller.